Die Krankensalbung ist heute die Bezeichnung für die Spendung des Sakraments zur Stärkung an Kranke und Sterbende. Bei aller Liebe und Zuwendung, die ein schwer kranker oder alter Mensch erfährt, soll das Sakrament der Krankensalbung dem Menschen die Zuneigung Gottes deutlich machen. Durch die persönliche Ansprache des Priesters, durch die Berührung und Salbung mit dem vom Bischof geweihten Krankenöl zeigen sich die Nähe und das Erbarmen Gottes:

„Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Hl. Geistes! Der Herr, der dich von den Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf!“ Menschen brauchen von Geburt an eine liebevolle Hand. Kranke erst recht, Sterbende brauchen diese Zuwendung ganz besonders. Der Kranke weiß, dass er nicht mehr allein ist, sondern dass Gott seine Sorgen mit trägt.

In der gleichen Weise wie sich Jesus um Kranke, Leidende, Aussätzige, Blinde gekümmert hat, wendet sich der Priester dem kranken und sterbenden Menschen zu. Jesus wollte zeigen, dass der barmherzige Gott jedes von Krankheit gezeichnete Leben heil und gesund machen will. Seine Taten sind Zeichen der anbrechenden Gottesherrschaft und des ewigen Heiles.

Alles Leid wird mit Hilfe Gottes und im Vertrauen auf ihn überwunden. Das, was wir in der Krankensalbung heute tun, hat seinen Ursprung im Auftrag Jesu an seine Jünger: „Geht hin und heilt Kranke.“ (Mt 10,8). Im Markusevangelium heißt es weiter: „...und sie salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.“ (Mk 6,13).

Der Ritus der Krankensalbung wird vom heiligen Apostel Jakobus bezeugt: (Zitat) (Jak 5, 14 f)

 

 Quelle: Bistum Augsburg

 Quelle: Birgit Seuffert in: Pfarrbriefservice.de

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